Spiegel des Lebens: Der Körper

Spiegel als Wegweiser:

Als Kind wurdest du in deiner Eigen-Art zurechtgestutzt, weil du dich der Familie, der Allgemeinheit (Schule), der allgemeinen Moral anpassen musstest um zu überleben und um geliebt zu werden. Du hast viele deiner einzigartigen Anlagen in dich zurückgenommen, und heute bist du diejenige, die darüber bestimmt, was gelebt und in die Welt entlassen werden kann. (Dieses Zurückstauen ist auch mit ein Grund für zusätzliches Gewicht. Du trägst zu viel mit dir herum und hältst dich zurück, anstatt mit dem Fluss des Lebens zu fliessen).Spiegel, Blog Elisabeth Reinhard: Übergewicht, Untergewicht, seelische Sicht, Frühlingstraum

Eine tiefe Sehnsucht in dir führt dich, zeigt dir, dass da noch mehr ist, dass du oft nicht wirklich lebst, sondern auf das Leben reagierst, funktionierst. Dass du nicht wirklich glücklich bist. „Aber wer bin ich denn wirklich“? Auf dem Weg durchs Leben, „im (Über)-Lebenskampf“ ist da etwas verloren gegangen. Und einige deiner Einzig-arten lehnst du ab, weil du abgelehnt wurdest, wenn du so warst, wie du bist. Dabei ist niemand so wie du. Du bist ein Geschenk für diese Welt, weil du und nur du, so bist wie du bist.

Nichts ist verloren! Deine Seele hat einen Weg gefunden, dir immer wieder Hinweise zu geben. Einerseits diese Sehnsucht tief in dir, dieses Sehnen, das dich suchen lässt. Andererseits hält deine Seele  dir immer wieder Spiegel hin, in denen du dich spiegeln kannst. Die Vergangenheit kannst du nicht ändern, aber im Spiegel kannst du dich erkennen und im Hier und Jetzt Veränderung zulassen, oder eine andere Abzweigung auf deinem Lebensweg einschlagen. Spiegel können Menschen sein, immer wiederkehrende Situationen, Fallen, in die du immer wieder stolperst… Ich möchte heute mit dir zusammen in den Spiegel schauen, der dir am nächsten ist, und den du immer mit dir trägst:Spiegel, Blog Elisabeth Reinhard: Übergewicht, Untergewicht, seelische Sicht, Frühlingsgarten

Der Körper, dein Spiegel

Unsere Sprache ist eine wahre Schatztruhe. Offensichtlich haben die Alten noch viel mehr über das Leben gewusst, und uns in der Sprache ein lebendiges Nachschlagewerk mitgegeben. Wenn ich sage: „das geht mir an die Nieren“, weiss jeder, was ich damit meine, obwohl dieser Satz eigentlich verschlüsselt ist. Was haben die Nieren damit zu tun, wenn mich etwas so tief berührt oder (be)trifft, dass ich es nicht aushalten kann? Wenn es mir zu viel wird und ich die Erfahrung wegstaue, in mich versenke (verdränge), ist es tatsächlich die Niere, die diese Gefühle, Emotionen empfängt und für mich trägt. Wenn ich zu viel Berührendes und Bewegendes wegstaue, wird es der Niere eines Tages zu viel und sie zeigt es mir durch entsprechende Symptome.

Die Niere ist als paariges Organ die physische Entsprechung für die Paarbeziehung. Das gilt für alle Menschen, die mir sehr nahestehen: eine nahe Beziehung. Das kann auch jemand im Geschäft sein, mit dem ich in Konflikt stehe. Das gilt für jede nahe Verbindung. Natürlich stärken und nähren liebevolle, erfüllende Beziehungen die Niere. Zudem ist die Niere für das Wässrige Element (Gefühle, Emotionen) zuständig. Sie ist ein Filter. Sie trifft die Entscheidung, was in den Körper zurückgespiesen, für den Körper hilfreich ist, und was ausgeschieden wird. Erkennst du den Zusammenhang zum Seelischen?

Die Lunge, das andere paarige Organ (Beziehungsorgan), steht für den Austausch mit Menschen im Allgemeinen, mit der Welt als solches. Mit meinem ersten Atemzug trete ich ins Leben und teile meine Atemluft fortan mit allen Menschen, mit der Aussenwelt. Mit meinem letzten Atemzug ist meine irdische Existenz beendet. Also steht die Lunge auch für das Leben an sich.

Weiter unten werde ich dir eine ganze Liste solcher Sprach- Schlüssel anbieten, die mir spontan eingefallen sind und die selbstredend sind, weil sie (Magie?) jeder sofort versteht. Vielleicht fällt dir noch mehr dazu ein!Spiegel, Blog Elisabeth Reinhard: Übergewicht, Untergewicht, seelische Sicht, Lichtschlangen

Was passiert mit den Gefühlen, die ich in meinem Körper aufstaue?

Aus Emotionen, die ich meinem Körper zur Verdauung übergebe? Der Körper ist ja für die Verdaung von Stofflicher Nahrung zuständig, und nicht für Feinstoffliches. Einen Teil verwandelt er tatsächlich in Materie. Saure, ätzende Emotionen werden zu Säure und entweder mit Base abgepuffert und ausgeschieden oder als Säure ins Gewebe eingelagert. Bist du zu oft in deinem Leben sauer oder unter Dauerstress (das macht dich auch sauer), enstehen daraus Krankheiten wie z.B. Arthrose (auch bei erstarrter Geisteshaltung) oder Rheuma….

Ein Teil dieser gestauten Gefühle werden über Träume wieder entlassen. In der Traumsprache oder den Traumbildern hat deine Seele auch die Möglichkeit, dir Botschaften zu übermitteln. Umarme also deine wirren Stress- oder Albträume, weil sie für deine körperliche und seelische Gesundheit sorgen. Mit diesem Wissen ist auch zu verstehen, dass Albträume in der Kindheit viel häufiger auftreten, weil du in dieser Zeit der Aussenwelt viel mehr ausgeliefert bist als heute, und viel „Seelenmüll“ eingelagert wird.

Infektionskrankheiten sind auch eine Strategie des Körpers, sich von Seelischem zu reinigen, es sozusagen im Fieber zu verbrennen. Darum ist es auch wichtig, dass du Fieber „pflegst“ und nicht unterdrückst. Es herrscht Kriegszustand auf der Immunitätsebene und alles Fremde wird bekämpft und ausgeschieden. Die Schleimhäute „spielen verrückt“. Die Ausscheidungen (auch Tränen) sind oft sauer und ätzend. Schleim wird in Übermengen produziert und ausgeschieden (im Schleim können viele Gifte gelöst und wegtransportiert werden). Mit dem Husten wird die Lunge gereinigt (ich will dir was husten!) Magenkrämpfe, Erbrechen und Durchfall, alles stinkt (mir stinkts) Der Magen will nichts mehr schlucken und der Darm räumt alles aus (du lässt los). Den ehemals unterdrückten Schmerz erlebst du jetzt physisch, sogar die Glieder schmerzen zum Umfallen (so reinigt sich auch das Körpergewebe). Die Menschen bleiben dir fern (sie wollen nicht angesteckt werden). Keiner tritt dir mehr zu nahe, und die, welche bei dir bleiben umsorgen dich liebevoll. Du hast endlich Ruhe! Und wenn du dir diese Ruhe auch in der Genesungsphase gönnst (oder noch besser: einforderst), wirst du wie neu geboren aus der Krankheit wieder auferstehen. In dieser Ruhephase hast du auch einige (Wach)-Träume, die Erkenntnis transportieren, du kriegst Einsichten, es fliesst dir in der Ruhe einiges zu. Du kannst buchstäblich wieder neu anfangen….

Übrigens sind auch Unfälle keine Zufälle, ausser du verstehst das so, dass dir etwas zufällt. Da schreit die Seele buchstäblich „Stopp!!!“ So geht das nicht weiter! Du brauchst jetzt Ruhe und Besinnung! Meist kannst du an der Art und Weise wie du verunfallt bist schon einiges ablesen, und der verletzte Körperteil gibt dir weiteren Aufschluss. Das Bein stellt dir die Frage, wie du in deinem Leben vorangehst. Schiesst du oft unüberlegt los, gehst du über andere hinweg, oder hältst du dich ständig zurück….? Der Arm oder die Hand fragt nach deinem Handeln, der Kopf fragt nach Denken und Reflektieren, oder zerbrichst du dir ständig den Kopf, oder neigst du dazu, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen?….Spiegel, Blog Elisabeth Reinhard: Übergewicht, Untergewicht, seelische Sicht, Blauköpfchen

Wie soll ich meinen Körper- Spiegel verstehen, interpretieren?

Meist fordert dich dein Körper zuallererst einmal auf, in die Ruhe zu kommen. Dich zurückzulehnen und wieder einmal mit dir selbst zu sein.

Wenn sich bei dir ein Symptom zeigt, dann „schlage in deinem Sprachlexikon nach“, ob du eine Redewendung zu diesem Symptom finden kannst. Denk immer daran, dass es um dein Leben, deine Gefühle, deine Einzigart geht. Wenn du aus diesem Hinweis nichts herausholen kannst, schlage mal im Internet nach (Das Buch: Krankheit als Weg von T. Dethlefsen und R.Dahlke ist auch ein gutes Nachschlagewerk), wofür das betroffene Organ zuständig ist, welche Arbeit es verrichtet, und übersetze dies auf deine Gefühlsebene, auf dein Leben. Arme und Beine habe ich oben schon beschrieben. Bei Rückenschmerzen geht es um deine Haltung im Leben, das Bindegewebe könntest du als für Organe und Gelenke ungefährlichen Stauraum verstehen (hier wird vieles abgelagert, auch Nahrungsmittelgifte). Die Haut ist das grösste Ausscheidungsorgan, auch ein Temperaturausgleicher, Schutz und die Grenze zwischen Innen und Aussen. Alles was auf der Haut erscheint, sollte man nicht zurückdrängen, sonst wird ein Organ in Mitleidenschaft gezogen. „Was juckt mich, was will ich aus mir herauskratzen, was will so sehr aus mir heraus, dass ich fast irre werde? Wofür der Panzer auf viel zu dünner Haut? (Panzer: Schutz, dünne Haut: Sensibilität, Verletzlichkeit). Wovor schütze ich mich? Wovor schütze ich die anderen? Wovor habe ich Angst?….

Bei Allergien bist du in den Krieg gezogen. In den Krieg gegen das Leben. Lebensmittel: brauchst du zum Leben. Pollen: Potenzial für neues Leben. Auch Asthma gehört in diese Kategorie: ich kann keinen Atemzug (Leben) mehr tun. Allergie ist immer eine Ablehnung des Lebens an sich. Du hast dich einmal für dieses Leben auf dieser Erde entschieden, sonst wärst du nicht hier. Du hast deinen Körper einmal angenommen, sonst würdest du nicht darin leben. Allergie kannst du nur dadurch heilen, dass du das Leben (und auch die Welt) wieder bewusst annimmst, dich damit aussöhnst, es umarmst, und zwar genauso, wie es ist. Und dass du wieder ja zu deinem Körper sagst, denn er ist deine Wohnstätte auf dieser Erde. In meinem Geschenk (kannst du oben beziehen, falls du es noch nicht hast) habe ich meine „Allergiegeschichte“ mit dir geteilt.

Du kannst aus der Art und Weise wie dich eine Krankheit behindert (was kann ich nicht mehr tun?), aus dem Verlauf der Krankheit, aus dem Zeitpunkt, zu dem sie aufgetreten ist (was war zu der Zeit in meinem Leben) und aus vielem mehr etwas über dich erfahren.

Vielleicht ist jetzt auch immer klarer ersichtlich, weshalb Krankheiten, Lebenshaltungen, Übergewicht… familientypisch sind. Wenn die Signale nicht beachtet werden (Sprache der Seele, des Geistes), Körpersymptome immer wieder medikamentös zurückgedrängt werden, werden die Krankheiten chronisch oder unheilbar, die Haltung wird krumm, der Geist verabschiedet sich… Du kannst aber zu jedem Zeitpunkt umkehren und auf deinen Körper hören…Spiegel, Blog Elisabeth Reinhard: Übergewicht, Untergewicht, seelische Sicht, Sternenweiss

Das Körper- Spiegel- Lexikon

Natürlich ohne Gewähr zur Vollständigkeit. Einfach das, was mir spontan so eingefallen ist. Und doch ist da so Einiges zusammengekommen..

  • Das schlägt mir auf den Magen
  • Das liegt mir auf dem Magen
  • Es liegt mit wie ein Stein im Magen
  • Liebe geht durch den Magen
  • Das kotzt mich an
  • Das ist zum erbrechen
  • Das geht mir an die Nieren
  • Ihm ist eine Laus über die Leber gelaufen
  • Er ist gallig
  • Sie spuckt Gift und Galle
  • Mir bleibt die Luft weg
  • Das verschlägt mir den Atem
  • Mir ist es ganz eng um die Brust
  • Es liegt mir wie ein Fels auf der Brust
  • Dir will ich was husten!
  • Mir zieht’s alles zusammen
  • Mir bricht das Herz
  • Herzweh, Herzschmerz
  • Es zerreisst mir das Herz
  • Da fällt mir ein Stein vom Herzen
  • Ich mag die Last kaum noch zu tragen
  • Da fällt mir eine Last von den Schultern
  • Er trägt eine schwere Last auf den Schultern
  • Hartnäckig
  • Halsstarrig
  • Halsabschneider
  • mir schnürt es den Hals ein
  • Das kann ich nicht mehr schlucken
  • das würgt mich
  • Angst sitzt im Nacken
  • Eine Faust im Nacken
  • Angst macht krumm
  • Mir platzt der Kragen
  • Er Katzbuckelt
  • Rutsch mir den Buckel runter
  • Er trägt sein Joch
  • Mir platzt der Kopf
  • Das bereitet mir Kopfzerbrechen
  • Kopflastig
  • Mit dem Kopf durch die Wand
  • Die Stirn bieten
  • Ein Balken vor dem Kopf
  • Das macht mich ganz schwindlig
  • Schwindelerregend
  • Sich Gehör verschaffen
  • Sich taub stellen
  • Er hat es faustdick hinter den Ohren
  • Ich mag dich nicht riechen
  • Er hat die Nase voll
  • Ich bin verschnupft
  • Naseweis
  • Das verschlägt mir die Sprache
  • Sie redet sich den Mund fusselig
  • Sprachdurchfall
  • Sie redet wie ein Wasserfall
  • Er hat keinen Biss
  • Er hat schwer zu beissen
  • Jemandem die Zähne zeigen
  • Er schäumt vor Wut
  • Er ist mundtot
  • Nach vorne (hinten) schauen
  • Das geht ins Auge
  • Drück ein Auge zu
  • Er ist blind vor Wut, Liebe, Angst…
  • Auge um Auge….
  • Ein Splitter im Auge
  • Geht mit am Arsch vorbei
  • Arschgesicht
  • Das scheisst (kackt) mich an
  • Er hat sich in die Hose gemacht
  • Er hat Sitzleder
  • Verpiss dich
  • Das stinkt mir
  • Er hat kein Rückgrat
  • Er beugt sich dem Leben
  • Duckmäuser
  • Er hat sein Kreuz zu Tragen
  • Das schlägt mir aufs Kreuz
  • Er hat keine Haltung
  • Haltlos
  • Hexenschuss
  • Er kommt wieder auf die Beine
  • Es ist zum davonlaufen
  • Gegen etwas anrennen
  • Gegen den Strom nach vorne
  • Ein Schritt vor, zwei zurück
  • Mir sind die Hände gebunden
  • Das liegt mit gut in der Hand
  • Du hast es in der Hand
  • Handgreiflich
  • Das geht mir gegen die Hand (gegen den Strich)
  • Handlungs(un)fähig
  • Das geht mir auf die Nerven
  • Du nervst, das nervt, nervtötend
  • die Nerven liegen blank
  • Er hat keine Nerven
  • Sie ist dünnhäutig
  • Er hat eine dicke Haut
  • Er trägt einen Panzer
  • Sie ist gut gepolstert
  • Ich bin verstimmt
  • Das Wasser steht mir bis zum Hals
  • Ich hab Angst, unterzugehen
  • Ich ertrinke in Arbeit
  • mit den Strom gehen
  • gegen den Strom schwimmen
  • Im Fluss sein
  • Ein tiefes Wasser, stille Wasser gründen tief
  • gegen etwas anbranden
  • wie eine stürmische See
  • Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen
  • Er findet den Schlaf nicht (hör bitte auf zu suchen!)
  • schlaftrunkenSpiegel, Blog Elisabeth Reinhard: Übergewicht, Untergewicht, seelische Sicht, Goldkätzchen

Nun wünsche ich dir viel Spass dabei, mit deinem Körper im (verbalen) Austausch zu sein. Wenn du seine Signale verstehst und dadurch für dich neue Wege findest, entsteht auch eine neue Beziehung zwischen dir und deinem Körper. Vielleicht entsteht bei dir eine ganz neue Dankbarkeit und glaube mir, der Körper ist weise und kompromisslos ehrlich. So ehrlich, wie es die besten Freunde oft nicht zu sein wagen, also könnte man sagen, dass er dein bester Freund ist.

Wenn du spürst, dass du Unterstützung brauchst, dass du allein nicht weiterkommst, biete ich dir gerne Behandlungen (auch Fernbehandlungen) an. Sie dienen einerseits der Reinigung, Ausleitung von Druck, Stress, Lasten, aber auch Themen können aus dem Körperspeicher entlassen werden, wodurch dein Leben wieder freier wird, Veränderung möglich wird.

Wenn du noch Fragen hast, oder eine Rückmeldug an mich, freue ich mich über einen Kommentar

Ich wünsche dir eine freudvolle, erfüllende Zeit

Elisabeth

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2 Kommentare zu “Spiegel des Lebens: Der Körper

  1. Hallo liebe Elisabeth, ich habe gerade auf Facebook die Seite spiegel des Lebens entdeckt und mit großer Freude gelesen!! Mein körperliches Problem ist Tinnitus auf dem linken Ohr!! Ich frage mich…was will und kann ich nicht hören, höre ich auf mein Gefühl….
    Wie sehen sie das???
    Würde mich über eine Rückmeldung u Tipps sehr freuen!!
    Gruß Karola Goller

    • Liebe Karola,
      Links ist die weibliche Seite. Gefühle, Bildhaftes, Zusammenhänge, Empfangen, Fruchtbar, Erschaffend….
      Das Auge ist mit dem Intellekt verbunden, das Ohr mit dem Gefühl, auch mit der Erinnerung (da ist der Geruchsinn noch stärker). Das Ohr ist aber auch eine sehr direkte Verbindung zu anderen Menschen (die Lunge noch mehr).
      Fragen, die ich mir stellen würde:
      Wie höre ich zu? Bin ich ganz Ohr, ist meine Aufmerksamkeit ganz beim anderen, oder in Gedanken (Störgeräusch) bereits bei meiner Antwort? Oder abgelenkt durch das „darumherum“ (Störgeräusch)?
      Wie viele richtige Gespräche gibt es mit anderen Menschen? Wieviel bla bla (Störgeräusch)?
      Werde ich oft zugelabert, lasse ich andere auf diese Art übergreifen, oder kann ich nein sagen, für mich einstehen, mich abgrenzen?
      Wieviel bla bla findet ständig in meinem Kopf statt? Sind meine Gedanken leicht, beschwingt, oder angstvoll, drückend, stressig…? Stetiger Gedankenandrang, vor allem, wenn diese Gedanken mehrheitlich herunterziehen, entspricht Störgeräuschen.
      Wie oft gönne ich mir Stille? Allein mit mir? Auf mein Inneres horchend? Oder allein sein nur mit den Geräuschen der Natur? Der Natur zuhörend (Gedanken mal abstellen)
      Gibt es Übergriffe in meinem Leben, die vor allem verbal sind?
      Wie viel Lärm ist ständig in meinem Leben? könnte ich da was ändern?
      Diese Geräusche verursachen Stress, sind nervenbelastend, übergriffig….? (Was ist es bei dir?) Könnte es sein, dass ich mit mir selber auch so bin, mich so behandle? Bin ich oft generft, oder lasse ich mich nerven?
      Ich höre manchmal meinen Herzschlag als „Störgeräusch“ laut im Ohr. Da ist natürlich meine Frage: Wie gut höre ich auf mein Herz?
      Nicht hören können oder wollen, würde vielleicht eher zu Schwerhörigkeit passen, aber bei allem, was mit dem Ohr zusammenhängt, kann man sich deine Fragen stellen. Ich habe meine Fragen jetzt eher auf das Störgeräusch ausgerichtet.
      Konnte ich dir weitehelfen? Das würde mich freuen.
      Herzliche Grüsse Elisabeth

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